B2PET - curli und der Plan für die Zukunft
Shownotes
In dieser Folge des B2PET-Podcasts spricht Stephan Schlüter mit Roland Primus, Mitgründer und CEO von curli, über Innovationsgeist im Heimtier-Zubehörmarkt. Es geht um Produkte, die Alltagsprobleme lösen, um weiße Flecken im Fachhandelssortiment, die es zu identifizieren gilt, sowie um die Herausforderung, Ideen und Markenwerte gegen Nachahmer zu schützen. Zudem werden positive Effekte durch eine effizient ausgerichtete Produktion und Logistik diskutiert. Im Mittelpunkt steht, last but not least, das nächste Kapitel für curli: der Anschluss an die Thule Group. Roland Primus erläutert, welche Vorteile sich daraus auf verschiedenen Ebenen ergeben, wie sich der Schritt auf Handelspartner auswirkt und welche Möglichkeiten sich für die strategische Weiterentwicklung der Marke ergeben.
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00:00:07: Hallo und herzlich willkommen bei B to Pet, dem Podcast für die Heimtierbranche in Kooperation mit dem Pet-Fachmagazin.
00:00:14: Mein Name ist Stefan Schlüter.
00:00:16: ich bin Geschäftsführer der Tech Five Media GmbH und Marketingexperte für die heimtier Branche.
00:00:21: Hier bekommst du exklusive Einblicke in Markttrends, Innovationen und Unternehmenstrategien – und das direkt von den wichtigsten Playern der Branche!
00:00:30: Regelmäßig spreche ich mit führenden Köpfen aus Industrie, Handel und Services über die Themen, die die Heimtierbranche bewegen.
00:00:37: Kompetent, praxisnah und mit einem echten Mehrwert für dein Business.
00:00:41: Bleib informiert, lass dich inspirieren!
00:00:44: Viel Spaß und viele Erkenntnisse mit der aktuellen Folge von BtoPAD.
00:00:52: Ja herzlich willkommen zu einer neuen Folge des BtoPad Podcasts und heute ist Roland Primos zu Gast Mitgründer und CEO von Curly Eine Marke, die seit ihrer Gründung im Jahr zwei Tausend Zehnt zeigt wie viel Innovationskraft im Zubehörsegment steckt.
00:01:07: Und wir sprechen gleich darüber wie Curly sich mit Wissen aus dem Berg Sport als Harnes Specialist positioniert hat welche echten Lücken im Sortiment für Handel und Halter dadurch geschlossen werden und warum Produktinnovationen im Alltag funktionieren muss.
00:01:21: Ein zweiter Schwerpunkt der uns natürlich alle ebenfalls interessiert ist der Anschluss von Curley an die Tule Group.
00:01:27: Nicht zuletzt geht es auch um die Schattenseite des Erfolgs, wenn Ideen kopiert werden und die Frage entsteht wie man seine Innovationen beschützen kann ohne gleichzeitig das Tempo zu verlieren.
00:01:38: Und wir werfen einen Blick nach vorn welche strategische Ausrichtung Curly in den nächsten Jahren verfolgt.
00:01:44: Ja Herr Primus, schön dass Sie zu Gast sind bei uns.
00:01:46: Das freut mich sehr!
00:01:47: Erst mal Grüße natürlich in die Schweiz und sie haben schon gesagt das Wetter ist gut dementsprechend hoffentlich auch die Laune.
00:01:54: Und seit Jahren steht Curly ja schon für einen sehr klaren Anspruch Produkte die im Alltag funktionieren durchdacht sind und Hund und Halter spürbar entlasten.
00:02:05: Und vielleicht mal zum als Intro die Frage, welche Innovation oder auch welche Entscheidung hat Curly in den letzten Jahren am stärksten geprägt und warum?
00:02:17: Also am stärksend geprägte ist das wir uns entschieden haben in einer Nische zu bleiben.
00:02:23: Und damit Innovation nach vorne zu gehen also es eine strategische Ausrichtung gewesen, die die Firma natürlich zudem gemacht hat was sie heute darstellt ein Innovationsmarkt für in diesem Bereich.
00:02:36: Und das war sicher die wichtigste Entscheidung als solches, sich auf diese Nische zu konzentrieren und das voranzutreiben was man wirklich auch gut kann und wo man die meisten Erfahrungen damit auch erhatte.
00:02:52: Sie haben jetzt das Stichwort Innovation schon genannt.
00:02:55: ich habe es eben auch schon mal genannt.
00:02:57: wie entsteht bei Ihnen genau diese Innovation?
00:02:59: also ist der Bedarf der Halter wenn du es halt hast aus dem Alltag heraus den sie selbst definieren Wo Sie sagen, da braucht es eigentlich noch eine schnelle Extra.
00:03:08: Da braucht es noch irgendetwas Besonderes was das Material betrifft.
00:03:13: also ist erst der Bedarf da dann entsteht eigentlich die Idee zum Produkt und dann machen sie sich auf die Suche nach dem bestmöglichen Material Design Schnitt etc.
00:03:24: Es gibt verschiedene Ansätze darin natürlich Innovation nach vorne zu treiben.
00:03:29: Es gibt wie Sie es angesprochen haben den User Case also das Bedürfnis vom Markt her dass man dann erkennen muss und dafür eine Lösung bereitstellt.
00:03:40: Das ist die eine Situation, wie man natürlich an eine Innovationslinie herangehen kann.
00:03:47: Eine andere Situation ist, dass man aus sich heraus selber, aus Erfahrungen eine Möglichkeit dem Kunden aufzeigt, wie etwas besser funktionieren könnte.
00:04:00: Also
00:04:01: das ist ein bisschen ein höheres Risiko Natürlich, oder?
00:04:04: Ich erinnere da an die Einführung unserer Curly Class bei den Schieren für Mittel- und kleine Hunde wo wir ja eigentlich weg von der Materialgeschichte Metallringe zu einer Kunststoffvariante gingen.
00:04:20: Und das war ein ich sage es mal doch einen relativ mutiger Schritt das zu tun weil es war ja keine Anfrage des Marktes dar das jetzt ein Metallring zu ersetzen gegen einen Kunststoffring.
00:04:32: Und da muss man sich dann schon sicher sein, dass diese Lösung um ein solches Vielfaches besser ist, dass er vom Kunden angenommen wird oder weil der Kunde natürlich sich zuerst mal auf bewährte Situationen stützt.
00:04:46: Die letzte Möglichkeit für Innovation ist wenn wir Materialsprünge haben also wenn wir neue Materialien bekommen, also Rohstoffmaterialien zum Beispiel neue chemische Verbindungen bei Kunststoffen oder neue Möglichkeiten organischer Stoffe neu zu verarbeiten und so weiter und sofort.
00:05:06: Oder dann auch Technologisch Sprünge in der Industrialisierung, in der Fertigungstechnik.
00:05:13: Also neue Maschinen, neue Prozesse zunehren zu was man immer vorhat wenn da natürlich die Industrie etwas Neues bringt, dann ist man natürlich dann angetan zu sagen ja besteht es eine Möglichkeit mit dieser neuen Maschine bei uns etwas zu tun was man bis jetzt noch nicht konnte oder solche Möglichkeiten.
00:05:38: Also es gibt so drei Felder eigentlich wo Innovationen entstehen kann der User Case die angetriebene Möglichkeit etwas zu sehen aus einer anderen Industrie oder einer anderen Erfahrung oder dann die Technologien im Bereich der Industrie und der Fertigungstechnik?
00:05:56: Das ist spannend.
00:05:56: Die Frage, die ich mir gerade stelle, wenn Sie auch von Innovationen in der Produktion gesprochen haben... Inwiefern haben sich bei Ihnen vor Ort denn auch die Prozesse verändert?
00:06:05: Ich kann mir vorstellen ganz am Anfang als sie Innovationen aus dem Humanbereich, aus dem Bergsport übertragen haben aufs Tier.
00:06:13: da war es wahrscheinlich so das noch sehr viel einfach.
00:06:16: Ja, am Werktisch und am Schreibtisch gearbeitet wurde.
00:06:19: Und später wird dann immer mehr digitalisiert und über den Rechner auch im Atelier wahrscheinlich modelliert und modifiziert.
00:06:27: Hat sich dieser Prozess im Verlauf der letzten Jahre deutlich verändert?
00:06:31: Ist er deutlich digitaler geworden?
00:06:35: Nein!
00:06:38: Es ist da nicht.
00:06:39: nein weil in diesem Bereich wo wir ja sind also man muss verstehen formen ja ein Textil Teil, um einen Körper rum das gewisse Aufgaben mit sich bringt und Das bleibt ein Handwerk am Ende des Tages.
00:07:00: Also das heißt ich kann zwar wohl in der Animation oder in der Darstellung mir mal etwas digitalisieren lassen oder auch heutzutage Mit einer Bildgeneration etwas herstellen um zu sehen wie das aussieht.
00:07:14: aber Im Endeffekt sind wir im Bereich der Schneiderreihe.
00:07:20: Wir fährten eigentlich ein Kleidungsstück, wenn man so möchte mit gewissen Funktionen.
00:07:26: Das ist am Ende des Tages und das ist ein Handwerk, das ist ja eine alte traditionelle Geschichte.
00:07:32: Es geht alles über den Schnitt plus dann noch über die Technik, die man reinbringt.
00:07:37: Wenn Sie jetzt schon das Thema Bildgenerierung KI ansprechen Inwieweit kann KI dann auch helfen, vielleicht Knitte zu optimieren oder dann eben auch Prozesse zu optimiren?
00:07:48: Wahrscheinlich geht es da ja in den Bereich der Prozese.
00:07:54: Ja also im Bezug auf die Produkte in der Herstellung Assolches.
00:08:00: wie gesagt eine KI ist ja ein Assistent Es ist ein Assistant für einen Experten.
00:08:10: Viele Leute nutzen die KI heutzutage weil sie kein Experte sind und versuchen den Experten zu ersetzen mit der KI.
00:08:19: Der Experte selber nutzt die KI als Assistent, also der Umkehrschluss wo man steht in der Nutzung der KI als solches oder?
00:08:30: Und als Experte da drin hilft die KI sicher in gewissen Bereichen, Berechnungen anzustellen.
00:08:37: das ist etwas einfacher als wenn ich mir alle mathematischen Formeln raus suchen muss.
00:08:43: Aber wenn ich es nicht überprüfen kann als Experte, ob das Resultat das Richtige ist, dann verliere ich natürlich die Möglichkeit da irgendetwas herauszubringen, dass effektiv substantiell was bringt.
00:08:54: Und jetzt in unserer Position hier auf der Innovationslinie oder auch in der Marktwührerschaft und in der Nische – die KI ist immer eine Retropräspektive.
00:09:06: Das darf man ja nicht vergessen!
00:09:09: Eine Innovation entsteht ja durch eine Kombination nach vorne und nicht durch eine Reflexion des Vergangenen als solches.
00:09:17: Kann zwar mitunter ein Grund sein, aber das entstehen etwas Neues aus der Kombination als Verschiedene.
00:09:23: Das ist genau das was die Karriere noch
00:09:25: gibt.
00:09:25: Also es ist eher ein Status quo und einen Ansätzen, aber die Kreativität und die Denkleistung kann's nicht ersetzen.
00:09:32: Jetzt entsteht ja das Design der Geschirre.
00:09:34: in der Schweiz – die Fertigung erfolgt in China bringt das nochmal besondere Herausforderungen mit sich.
00:09:41: sicherlich die Frage der Logistik, das andere ist aber auch die Frage dieser Kommunikation.
00:09:46: Also inwiefern ist das?
00:09:48: Ich meine wir kennen es aus anderen Bereichen und von anderen Wirtschaftsgütern angefangen beim iPhone bis hin zu irgendwelchen anderen technischen Produkten.
00:09:57: Das wird auch in Kalifornien designt und wird dann in Asien produziert.
00:10:01: Ist das eine Herausforderung?
00:10:06: Es ist grundsätzlich natürlich für jede Produktionsstätte, wo man nicht zwei Stockwerke nach unten gehen kann und in der Produktion steht immer eine Herausforderung wenn man eine örtliche Trennung hat.
00:10:18: Das kann man nicht weg diskutieren.
00:10:20: aber ich sage mal so die Konzeption die China als Produktionsstedte hat und auch die Firmen die ja da eine Arbeitsleistungen erbringen sie sind sich natürlich auf dieses Modell gewohnt und arbeiten dementsprechend auch in diesen Modellen sehr effizient.
00:10:43: Also das ist von dem her, wir hatten auch Versuche in Europa uns zu etablieren in der Produktion her.
00:10:52: Die mussten dann nach zweieinhalb Jahren erkennen, dass weder das Bökosystem also sprich die ganzen Zulieferstoffe, die Halbwertigkeit, die halbteile und so weiter, die Maschinenparkstum und die Serviceleistung einfach nicht mehr da sind.
00:11:09: Es wird auf diesem Niveau in diesem Volumen hier in Europa nicht genäht zum Beispiel oder?
00:11:17: Und auch Der Speed und die ganze Management-Situation dieser Betriebe ist der chinesischen Lieferkette unterlegen, muss man einfach sagen.
00:11:31: Jetzt haben Sie gerade schon die Geschwindigkeit angesprochen, der Entwicklung.
00:11:35: dann ist natürlich auch die Frage wie schnell?
00:11:37: Weil Ihre Kollektionen haben natürlich auch entsprechende Vorläufe.
00:11:41: Wie schnell können sie überhaupt bestimmte Entwicklungen Beispielsweise, was die Heimtierpopulation und Trends in der Heimtierpopulation betrifft.
00:11:49: Wie schnell können Sie da reagieren?
00:11:51: Das passiert natürlich nicht von einem Jahr auf das andere aber wir leben natürlich in den letzten Jahren gerade in Ländern wie Deutschland dass da eher die kleineren Runderrassen kommen sind.
00:12:01: also inwiefern müssen Sie dann eigentlich auch schon solche Marktentwicklungen, Gegebenheiten immer vorwegnehmen und vorwegdenken.
00:12:08: Und schon überlegen in welche Richtung wird sich das weiter entwickeln?
00:12:12: Also dass es gut ist, dass sie dann ja ansetzen können bei den Adult-Tieren und Hunden.
00:12:17: aber dennoch müssen Sie wahrscheinlich auch Sie die Welpenzahlen immer genau im Blick haben um zu wissen was wird uns dann im Zyklus demnächst erwarten?
00:12:27: Es ist absolut richtig!
00:12:29: Die ist natürlich für jedes Unternehmen Martinschalten, daß es die Datenlage kennt dass es im Prinzip weiß, wie entwickelt sich der Markt in dem man sich befindet und welche Trends da sind.
00:12:42: Die Trends sind das was es zu erkennen gibt und natürlich dementsprechend je früher die besser dich die Trendanalyse habe desto besser kann ich mich auf den Markt einstellen.
00:12:53: Das ist nicht unbedingt der Standort China die Problematik, sondern es ist wirklich einfach hier die unternehmerische Leistung erkennen zu können wohin der Trend geht und wie man darauf mit dem Lager reagiert.
00:13:05: Also die Lagerbevorratung und die Lagehaltung das ist schon eher die Herausforderung als die Anpassung ich sage jetzt mal von Produktgruppen oder Produktgrößen usw.
00:13:18: Das ist dann weniger das Problem.
00:13:23: internationalere Ausrichtungen, teilweise Fluch und Segen zugleich.
00:13:26: Weil sie nehmen natürlich auch viele Modetrends mit auf aus dem humanen Bereich schauen sich mit Sicherheit auch an welche Designs sind gerade in der menschlichen Mode Welt gefragt auch für die kommenden Kollektionen die dann die verschiedenen Designer auch entsprechend ankündigen.
00:13:43: da unterscheiden sich natürlich Geschmäcker international denn doch auch voneinander ist das eine Herausforderung.
00:13:53: Das ist eine Herausforderung auf jeden Fall, das ist auch so.
00:13:56: Wir bedienen ja weltweit mit siebenundsechzig Ländern über drei Lager eigentlich verschiedene Märkte und da sehen wir schon natürlich signifikante Differenzen und es ist auch nicht so dass Curly in jeder Region die gleichen Angebote fährt.
00:14:14: oder also gerade was Farben anbelangt wenn ich vergleiche was jetzt zum Beispiel Skandinavische Länder einkaufen oder dann Lateinamerikanische oder Südamerikanische Länder einkaufen.
00:14:26: Das ist natürlich dann ein Riesengab, weil es auch kulturelle Hintergründe gibt im Asienbereich wo Farben ganz andere Bedeutung haben als bei uns.
00:14:39: Bei uns ist es mehr Trends in Asien und die Farbe ist viel stärker kulturell verankert.
00:14:46: Farben haben Bedeutungen, bei uns ist es mehr eine Trendgeschichte.
00:14:50: Ja das sind spannende Themen die wir uns sehr gerne annehmen.
00:14:56: und ja ich sage immer wenn's einfach wäre würden wir jetzt der Konkurrenz überlassen oder?
00:15:01: Ja das stimmt!
00:15:02: Eine Frage dazu auch kann ich mir das schon so vorstellen dass Roland Primus auch zu Gast auf Modenschauen oder auf Messen im menschlichen Modebereich?
00:15:12: also Wie findet da so eine Art Trends-Gouting statt?
00:15:17: Schauen Sie sich dann die Kollektionen schon immer vorweg an, die uns im kommenden Frühjahr, im kommende Herbst oder Winter erwarten.
00:15:26: Das ist also eine gute Frage!
00:15:27: Man sieht Roland Primos nicht auf den Modeln schauen.
00:15:30: Einen das sieht man ihm nicht... Aber das macht Marc Zimmermann mein Partner.
00:15:36: Der ist mehr in diesem Bereich.
00:15:38: und auch das Marketing, dass hier die Augen etwas mehr offen hat.
00:15:43: Mich findet man mehr dann auf den Messen, wo jetzt eben Stoffe, Herstellungsprozesse die nicht aus der Petindustrie kommen.
00:15:51: Natürlich da regelmäßig sieht in Frankfurt die Textilmesse ist natürlich ein must go oder weil da erkennt man natürlich was technisch Fasern und so weiter möglich ist.
00:16:03: oder das ist sicher ein wichtiger Teil aber wir teilen uns hier die Aufgaben auch oder ich bin da weniger der
00:16:12: Mode.
00:16:18: Nach einer kurzen Unterbrechung geht's weiter.
00:16:20: Das B to Pet Festival kommt, am siebzehnten Februar im Jahr ist der Elzhof in Köln zur Live-Bühne für die Heimtierbranche.
00:16:29: Euch erwarten live Podcasts spannende Impulse und persönliche Begegnungen mit Menschen, die die Branche aktiv mitgestalten – ein Tag für Austausch, Haltung, Perspektiven und echte Gespräche auf Augenhöhe!
00:16:42: Merkt euch jetzt schon den siebzehnten Februar, und erfahrt mehr unter b to pet.de slash festival.
00:16:50: ich freue mich auf euch.
00:16:54: aber wenn wir nochmal so ein bisschen auf die anfangszeit von curly zurückgehen und zurückblicken Dann war das ja eigentlich eine Zeit, da hat schon manch einer gesagt der dann über die Interzoge ging.
00:17:04: Naja es gibt ja eigentlich schon alles für das Tier und jedes Jahr aufs Neue oder alle zwei Jahre aufs neue zeigen Hersteller dass es durchaus Innovationsmöglichkeiten gibt.
00:17:14: was war für sie da der entscheidende Punkt bei dem Sie beide auch gesagt haben Das braucht ist eigentlich im Markt weil man hätte ja auch davon ausgehen können Es gibt doch schon eigentlich alles.
00:17:29: Und das, was wir gesehen haben ist da wir selber Geschirre aus dem Berg Sport nutzen wussten wir um die Möglichkeit und die Bereiche wo ein Geschirr effektiv funktioniert.
00:17:47: und wo der Komfort liegt, und wo er nicht liegt als solches.
00:17:53: Und da sind wir einfach eine Möglichkeit in der bestehenden Industrie mit den bestehen Produkten ein Produkt signifikant zu verbessern, weil ich sage es mal die Erfahrungstiefe der Mitbewerber zu diesem Zeitpunkt vielleicht nicht an diesem Niveau war wie wir das hatten die selber Geschirre anhaben, im Winterfalle-Ding täglich mehr oder weniger.
00:18:19: Oder wenn wir im Werksport unterwegs sind.
00:18:22: Und da kam diese Vision dass es ja da eigentlich ein Transfer gibt aus dem was wir kennen und seit Jahrzehnten Nutzen und Erfahrungswerte haben weil das ja auch nicht nur... Wir hatten jetzt vorher über Mode gesprochen und diese Farbaffinität aber es bleibt ja eine Sicherheit Aspekt in dem Ganzen.
00:18:47: Ich will ja den Hund eigentlich sichern, im Umfeld über die Leine und das Geschirr.
00:18:55: Das ist auch meine Aufgabe von der rechtlichen Seite her oder ich muss ja das Tier, das eine eigene Dynamik entwickeln könnte und dann mit jemand interferiert, muss ich als Halter kontrollieren.
00:19:09: Das sind die Grundausgangslage eines Geschirrs Herstellers, oder?
00:19:14: Und das zu tun aus der eigenen Perspektive was so ein Geschirr können muss wenn man dann mal eine halbe Stunde in solchen Geschirre drin sitzt.
00:19:25: Dann merkt man dann schnell mal wo es drückt und knifft und zwickt oder wenn man stundenlang über einen Gletscher geht mit einem Geschirramm.
00:19:34: ja was ist die Ergonomie darin?
00:19:37: Wo wir das gesehen haben, haben gesagt, dass ein Riesenfeld an Möglichkeiten hier was zu tun, das besser funktioniert.
00:19:45: Auch wenn es ähnlich aussieht.
00:19:46: Und es hat sich entsprechend durchgesetzt auch wenn natürlich der eine oder andere Wettbewerber dann ebenfalls auf diesen Zug aufgesprungen ist?
00:19:53: Wenn man auf den Fachhandel einmal blicken und diese verschiedenen historischen Wegmarken gleichzeitig aber auch ein paar ganz praktische Tipps oder ganz praktische Dinge, die in den Produkten enthalten sind.
00:20:07: Das ist natürlich dann mitunter gerade am Anfang vielleicht auch erklärungsbedürftiger gewesen im Fachhandel.
00:20:12: Den Mehrwert darzustellen.
00:20:14: ich habe irgendwann auch mal ein Video von Ihnen gesehen.
00:20:16: da haben Sie dann auch die Geschirr live auch mit GoPro gefilmt vorgestellt.
00:20:21: also das war einmal eine Schulung die ich für den Fachhandeln moderieren konnte.
00:20:25: das war schon sehr beeindruckend weil sie da wirklich jedes Detail erklären konnten.
00:20:30: Jetzt haben wir natürlich heutzutage auch in einer Situation, in vielen Fachhandelsstandorten die Klagen über Personalmangel.
00:20:37: Gleichzeitig sind dann die Herausforderungen, die sie zu bewältigen haben noch vielfältiger geworden.
00:20:43: was funktioniert aus ihrer Sicht eigentlich besonders gut am POS wenn es jetzt wirklich darum geht Beratungsunterstützung zu leisten.
00:20:50: Da sind das vielleicht nochmal Anprobe, Tipps oder Informationen eine gewisse Größenlogik die sowohl am POS aber auch im E-Commerce verwenden kann damit vielleicht auch die Retourenquote entsprechend runter geht.
00:21:03: welche Hebel gibt es da die aus ihrer Sicht besonders wichtig sind?
00:21:11: Ja sie haben uns schon angesprochen einer der Hebel ist der größten Schlüssel und der größte Schlüssel als solches.
00:21:17: wir sind in einer Industrie wo es kein standardisierten größtes Schlüssel gibt.
00:21:21: Das müsste wir uns vorstellen, wenn wir Schuhe kaufen gehen und jede Marke hätte eine andere Schuhgrössenschlüssel oder das wäre ja ein absoluter Katastrophe.
00:21:30: Leider ist das der Fall bei uns in der Industrie.
00:21:33: Wir haben jetzt mal uns schon in den letzten zwei Jahren in eine Umstellung gebracht die wir jetzt abgeschlossen haben wo wir nur noch einen einzigen Grösselschlüssel haben über alle Produktlinien die wir selber führen.
00:21:47: auch dass es kein Standard gibt Marken, die für jeden Produkttyp unterschiedlichen Größenschüssel haben.
00:21:57: Die Größen-Schlüsseituation ist etwas, dass es dem Kunden vermehrt – nicht vermehrts, das ist grundsätzlich eine Schwerung -, dass er sich nicht drauf stützen kann ein S von Curly's, einen S von Hunter'n und S von Vorpause oder was es auch immer ist.
00:22:15: Das ist heute leider nicht der Fall und das es sicher eine Möglichkeit hier klare Informationen zu geben.
00:22:21: Viele Hundebesitzer kennen vielleicht noch das Gewicht ihres Hundes, die wenigsten die Konfektionsgröße – ich denke wenn wir uns unterhalten müssten wir die Konfektionsgrösse, dass wir hätten dann wird's auch schon schwierig oder?
00:22:36: Weil ist jetzt eine italienische Größe oder ein japanischer oder europäisches Größe?
00:22:41: Also das ist eine der Herausforderungen am POS, dass der Kunde quasi das Geschirr probieren muss.
00:22:48: Also versuchen muss passt es?
00:22:50: Passt es nicht!
00:22:51: Klar machen wir auch Ankleidekabine als solches.
00:22:54: Da ist ja auch die Problematik und da ist sicher ein großer Punkt von Coelgoevi extrem wert drauflegen.
00:23:04: Ein S ist immer ein S. Das heißt es ist in der Produktion wird extrem drauf geschaut und wir reden hier von Millimeter, dass das wirklich genau immer die gleiche Größe hat.
00:23:17: Also der Kunde kann dann eigentlich ohne nochmal probieren zu müssen genau das bestellen was er als Größe kennt.
00:23:24: Dass es sich einer der wichtigsten Hintergründe aus solches ist.
00:23:28: POS solches, was funktioniert gut?
00:23:32: Je mehr Fläche man für die Kommunikation zur Verfügung gestellt bekommt vom POS, desto besser kann man dem Kunden noch weitere Informationen bereitstellen.
00:23:41: QR-Code, NCFS-Codes und so weiter sind natürlich weitere Möglichkeiten da nochmal Informationen mitzuliefern am POS wo der Kunde dann mit dem Smartphone selber nochmal kurz in die Tiefe gehen kann wenn er sich nochmal entscheiden möchte oder eine Entscheidungsfindung abgreifen möchte.
00:23:59: Aber an solches denke ich die Präsentation und vor allen Dingen die Mund-zu-Mund-Propaganda, dass es gut ist und das in sein Geschirr ist.
00:24:06: Das funktioniert!
00:24:08: Ja... Und wenn wir jetzt auf den Onlinehandel blicken dann ist es wahrscheinlich ebenfalls der Schlüssel, da sich dort eben wirklich Informationen bereitstelle, die dann sofort eine Orientierung ermöglichen weil es ist ja nichts frustrierender als wenn ich dann sowohl für den Endverbaucher als auch für den Online-Shop Betreiber, wenn dann eben im humanen Modebereich drei verschiedene Schiffe des gleichen Designs bestellt werden und zwei zurückgeschickt.
00:24:34: Weil man vielleicht vorher nicht ausreichende Informationen durch den Online Shop zur Verfügung gestellt bekam wie ich denn entsprechend die Passform ermittelte?
00:24:43: Ja also das Messen eines Hundes dazu haben wir natürlich auch Videos für die ganzen online Stores.
00:24:48: wie vermess ich meinen Hund genau.
00:24:52: Dann ist halt die Fertigungsqualität wichtig, dass das halt einfach wirklich passt.
00:24:56: oder ich meine.
00:24:58: Das kennt man ja ab und zu.
00:25:00: Kauft man sich eine Hose Größe vierunddreißig?
00:25:04: Und das nächste Mal kauft man wieder Größe Vierunddreißig und denkt Mensch so viel habe ich doch nicht gegessen.
00:25:09: Aber es ist nicht.
00:25:12: Das ist einfach Die Fertigungsmarsche, die die Toleranzen sind hier einfach riesig zum Teil auch im humanen Bereich.
00:25:21: Wir sind hier stark darauf aufgelegt, dass das bei uns nicht passiert.
00:25:26: Und das ist natürlich ein Punkt der Sicherheit.
00:25:28: Sie haben es eben schon mal angesprochen umso wichtiger weil da muss ja wirklich nicht nur aufgrund des Komforts sondern auch auf Grund des Sicherheitsaspekts alles genau passend sein und sitzen.
00:25:39: Ich würde nachher gerne noch einmal mit Ihnen so einen kleinen Blick auf die Zukunft oder in die Zukunft werfen und dann eben auch schauen, wie entwickelt sich Curly eigentlich weiter.
00:25:48: Was sind die Pläne für die nächsten Jahre?
00:25:50: Aber zuvor würde ich ganz gerne wie im Intro auch schon mal angesprochen auf den Anschluss an die Tool Group eingehen.
00:25:57: Ich habe kurz vor der Interzoo Freitags morgens die Pressemitteilung bekommen und gelesen und fand es natürlich gerade im Hinblick auf den heutigen Termin dann spannend weil ich dachte da können wir natürlich auch noch einmal ins Detail gehen.
00:26:09: Zunächst mal vielleicht was bedeutet eigentlich der Schritt und warum kommt der Schritt zum aktuellen Zeitpunkt?
00:26:21: Also, der Schritt kommt zum aktuellem Zeitpunkt nicht von unserer Seite her gewählt weil es war Thule die Körle angegangen ist ob sie in Körl investieren kann.
00:26:32: Das heißt wir wurden von Thule angegangen.
00:26:35: Thule hat ja bereits schon Produkte im Petbereich sehr erfolgreich und hat hier die Strategie, das zu erweitern mit weiteren Produkten um die ganze Transportgeschichte.
00:26:49: Und da war es für Thule die Möglichkeit bei uns zu investieren.
00:26:57: Das was wir auch als sinnvoll erachtet haben weil für uns die Möglichkeit in einer internationalen größten Gruppe angeschlossen zu sein als kleine Firma Mit doch diesem eher internationalen Footprint gibt es zwei Lösungen.
00:27:14: Entweder skalieren wir größer, das heißt overhead und so weiter und sofort oder wir nehmen ein solches Angebot an, dass uns das auf quasi in einem Moment – das geht ja auch nicht so ganz schnell oder ist auch ein Prozess.
00:27:30: aber ich sage mal so, was wir jetzt nicht machen müssen um in der Internationalität noch besser zu werden oder in die Tiefe zu gehen.
00:27:41: Wir hatten Patente angesprochen, das ist natürlich ein Riesenvorteil.
00:27:45: wenn ich gerade jetzt auf die Interstore zurückschaue da hatten wir zwei Patent Infridgements und zwei Patents Verletzungen von uns, genau bei uns.
00:27:54: Das ist eine riesen Erleichterung.
00:27:56: wenn ich jetzt natürlich beim Hauptsitz anrufen kann und als ein Team von vier fünf Leuten die nichts anderes machen als Patente Dann kann ich mich auf dem POS und auf die Produkteentwicklung konzentrieren, wo ich vorher dann einfach meinen Tag irgendwo nochmal fünf, sechs Stunden hernehmen musste jeden Tag um diese Patentgeschichte zu erledigen.
00:28:16: Und auf der anderen Seite ist es natürlich der Unterschluss von Thule, die sagt ja gut wir haben das aber wir haben die Spezialisierung nicht in diesen Geschirren und wenn wir jetzt das machen möchten, dann würden wie auch Jahre brauchen und Geld und Zeit.
00:28:34: Diese Synergie haben wir gesehen.
00:28:37: Thule hat sie initiiert und es war ein Match, den wir gesagt haben von der kulturellen Geschichte.
00:28:46: Schweiz, Schweden sind uns sehr ähnlich von der ganzen Geschichte.
00:28:50: Wir sind ein produktorientiertes Unternehmen Stachprodukt orientiert, Thule ist ein stark Produkt orientiertes Unternehmen.
00:28:59: Die ganze Autorgeschichte, wenn man das doch anschieht ist auch eine absolute... Es war ein glücklicher Zufall und ein Perfect Match aus solches.
00:29:11: Der beiden eben einen Vorteil bringt oder?
00:29:14: Und wie das hier von Thule gesagt hat, oder?
00:29:17: Einzelneinzelneins sollte nicht drei sondern drei plus geben.
00:29:20: also sprich Thule wir unter Handel Die Distribution gibt dann drei Plus, alle profitieren von dieser neuen Konstellation.
00:29:32: Ja und Sie haben eben schon mal die Internationalisierung angesprochen das eröffnet natürlich auch wieder wiederum merkte, auf denen sie vielleicht bisher trotz der von Ihnen genannten Präsenz in verschiedenen Ländern noch nicht vertreten sind.
00:29:44: Hinzu kommt natürlich auch die Möglichkeit für beide Unternehmen mit dem jeweiligen Sortimentsbereich oder den jeweiligem Produkten in einem anderen komplementär Bereich dann eben sich zu etablieren und weiterzuwachsen.
00:29:57: wenn wir jetzt auf die Kunden-Vertriebspartner auch auf Mitarbeiter schauen solche Entwicklungen Bergen viele Chancen, auf der anderen Seite sind natürlich auch immer gewisse Ängste da oder vielleicht auch gewisse Verunsicherungen.
00:30:10: Von ihrer Seite aus hieß es dann direkt Es wird sich für die, die jetzt auch Curly-Produkte haben nichts ändern.
00:30:16: also bleibt alles was den Vertrieb oder ähnliches betrifft auf den bereits bekannten Wegen.
00:30:21: ist dem so?
00:30:25: Das ist absolut richtig.
00:30:26: genau das ist auch die Philosophie hinter dieser ganzen Geschichte.
00:30:31: Curly bleibt und auch sich darin nichts verändert bis es als usual quasi.
00:30:38: Und diese Energien genutzt werden, das wird dann über die Zeit kommen wo wir dann eben diese gemeinsamen Schnittpunkte haben und wo dann die Vorteile daraus erwirkt werden.
00:30:49: aber beide Unternehmen sind sich dessen bewusst dass man das überlegt konzeptioniert und vor allen Dingen mit dem Brand Equity erhalt eigentlich so gut, wie man will, umsetzen sollte.
00:31:09: Nach einer kurzen Unterbrechung geht's weiter!
00:31:12: Fortschritt entsteht dort wo Menschen, Ideen und die Leidenschaft für Haustiere zusammenkommen.
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00:32:15: Sie haben eben schon mal dieses Thema angesprochen – lästige Themen, mit denen man sich auch beschäftigen muss im juristischen Bereich.
00:32:21: Da haben sie jetzt die Möglichkeit, Synergieeffekte zu heben oder auf die Teams in Schweden zuzugehen wenn es um Innovationen geht!
00:32:30: Denken Sie schon, dass da vielleicht auch beide Seiten voneinander profitieren.
00:32:34: Gerade wenn es vielleicht auch mal später noch in digitale Anwendungen geht die dann verbunden sind mit entsprechendem Zubehör oder wenn's um Materialien geht oder ähnliches.
00:32:43: das ist natürlich nicht komplett übertragbar weil das sind doch unterschiedliche Segmente aber kann es da auch im Einkauf- oder in der Produktentwicklung nochmal Vorteile bringen.
00:32:58: zählen wir natürlich von beiden Unternehmen her, wie wir schon anfangs mal im Gespräch gesprochen haben.
00:33:05: Es gibt ja die Möglichkeit eine Innovation aufgrund eines User-Taste zu bringen, aufgrund einer eigenen Idee wo man aus einer anderen Industrie etwas sieht.
00:33:14: und hier ist es natürlich klar jetzt kommen zwei Industrien zueinander oder?
00:33:19: Die zwei Fertigungstechnungen, zwei Ingenieurwesen, die unterschiedlich gelagert sind Zulehrt auch viel mit Metallverarbeitung zu tun und so weiter.
00:33:30: Und sofort eine eigene Produktion, das in mehreren Bereichen tätig ist, wo wir dann wieder nur in einer Nische sind oder mehr im Textilbereich, mehr im Nähebereich.
00:33:41: Da kommt natürlich auf jeden Fall zwei unterschiedliche Innovationsideen, zwei Engineering-Wesen zusammen die natürlich auch wieder das Potenzial bergen, da auch weitere Innovationen zu erstellen.
00:33:57: Noch vor Jahren hieß es, der ganze Bereich der Variables im humanen Bereich wird noch viel wichtiger.
00:34:03: Es wird viele Kleidungsstücke irgendwann geben oder eben auch unterstützende Hilfsmittel um dann den Alltag zu erleichtern oder vielleicht auch nochmal bestimmte Trackingfunktionen in die Kleidung zu integrieren, in Funktionskleidungen.
00:34:18: Denken Sie dass das auch eintreibbar sein kann in Ihrem Bereich für die Marke Curly?
00:34:23: Es ist interessant, dass Sie das ansprechen bezüglich Tracking und diese ganzen Möglichkeiten.
00:34:32: Gerade im Bereich Tracking-Situation hatten wir eigentlich aus meiner Perspektive jetzt die Welle vor ungefähr sieben Jahre gesehen.
00:34:43: Da war eine relativ starke Entwicklung, es hatten viele GPS Hersteller versucht ihre Produkte aus dem GPS Segment hier im Petbereich anzusiedeln.
00:34:55: Das Problem ist natürlich die Energiebereitstellung.
00:34:58: Wir haben da immer ein Konflikt zwischen einem GPS, ein aktives GPS braucht eine Energiequelle und wenn wir das nicht haben dann haben wir einen passive Ordnungssystem.
00:35:10: auch das braucht eine gewisse Energiequelle also so wie es und wenn es dann komplett passiv ist dann braucht es halt natürlich ein Netzwerk das dann die Daten holt.
00:35:20: also sprich wenn ich dann nur noch ein Recochip drin habe, da muss natürlich quasi wie in Radar immer schauen wo sind jetzt die Leute.
00:35:28: Da haben wir einfach gemerkt der Daily User als solches ist es dann nicht so groß dass der Kunde auf der anderen Seite diesen Kompromiss eingehen würde und das ist technisch halt einfach irgendwo eine Limite gesetzt.
00:35:49: der User Case dann vielleicht jeden Tag das GPS zu laden beim Hundegeschirr oder beim Halsband.
00:35:57: Das ist nicht praktikabel.
00:35:58: und da führen wir ja von Curly eine ganz klare Philosophie, ein Produkt muss in erster Linie das Beste für den Hund darstellen!
00:36:11: Wir würden bei Köln nicht ein Produkt machen, dass wir jetzt sagen ja das ist von der Humanisierung oder von der modischen Situation super cool.
00:36:20: Könnten wir es super verkaufen?
00:36:22: Das wird den Hund ein bisschen zwicken am Hals aber sieht halt super aus, oder?
00:36:26: Das würden wir nie tun!
00:36:28: So was würde diesen Kompromiss gehen wie er nicht ein.
00:36:32: Darum gingen sie auch keine Halsbänder vom Kölner.
00:36:34: Weil einfach zu viele Kompromisse mit dem Halsband... Was auch seine Berechtigung und das Hals-Band.
00:36:41: Die Kompromisshöhe beim Halsband ist für uns zu hoch.
00:36:45: Darum sagen wir, das Geschirr ist die einzige Lösung für uns um den Hund zurückzuhalten.
00:36:50: und ja wir sind natürlich auch in der Innovation getrieben etwas für den Menschen, der ja das Produkt kauft am POS zu bringen, einen Mehrwert zu schaffen damit er sagt hey das geht mir leichter von der Hand.
00:37:08: Wie eben die Verschlusssysteme zum Beispiel bei uns die ja alle sehr auch.
00:37:12: aber wir haben bei diesen Verschlussystemen immer darauf geschaut gibt es auch ein Vorteil für den Hund.
00:37:19: und ja gibt es wenn wir zum Beispiel damals auf Kunststoff gewechselt haben beiden mittel- und kleinen Geschehen ist eine riesengewichtsvorteil.
00:37:29: Es hat auch einen akustischen Vorteil.
00:37:32: Der Hund hat nicht permanent hier auf dem Rücken irgendetwas, das die ganze Zeit klempert und klappert und schwer ist.
00:37:39: Und jetzt auch mit den neuen Geschenken für die großen Hunde Die ganze Passform.
00:37:43: Wir haben die ersten Schnallen, die in einer Dreideh Form Auf die Körperform des Hundes angepasst sind Aber auch gleichzeitig noch einfach zu schließen und zu öffnen sind.
00:37:53: Diese Kombination Das Beste für den Hund mit einem Vorteil für den Kunden zu schaffen.
00:38:02: Das ist da, wo wir hingehen und das ist auch kein Kompromiss
00:38:05: eigentlich.".
00:38:06: Und dabei helfen Ihnen mit Sicherheit auch die Daten- und Erfahrungswerte der Vergangenheit – ich habe an einer Stelle auch mal gelesen wie wichtig eigentlich Daten für Sie sind, dass Datenmaterial, weil Toleranzen nicht so duldend sind.
00:38:19: Sicherlich auch unter dem Gesichtspunkt, den sie gerade nannten es muss eben genau sitzen.
00:38:23: Sie wollen keine Kompromisse eingehen.
00:38:25: Also helfen dann Daten, die sie über die Jahre hinweg erfasst haben auch dabei Passform noch passender zu machen und noch genauer zu machen.
00:38:37: Ja auf jeden Fall!
00:38:39: Das ist einer der großen Themen weil das ist das Spannende beim Hund.
00:38:44: Der Hund ist eines dieser Säugewesen dass bei einem ausgewachsenen Zustand in der gleichen Art also sprich in einem Hund wir sprechen von ein oder zwei Kilo Chihuahua, bis zu einer neunzehn Kilo schweren Dogge.
00:39:01: Also dieser Range ist beim Hund aufgrund dass es gezüchtet ist so groß wie bei kein anderen Art auf der Welt.
00:39:11: und das ist das Spannende daran hier etwas zu schaffen, dass diesen Range abdecken kann in der gleichen Qualität in der richtigen Form.
00:39:28: Oder was eben den Nutzen für das Tier... Das ist immer ein Hund, aber einen Hund, der vierzig Kilowatt oder fünfzig Kilorottweile hat ein anderes Bewegungsverhalten als irgendwie wie ein Dackel mit fünf sechs Kilo und das sind einfach die spannenden Sachen hier ein Produkt zu generieren dass das ein Wiedererkennungswert hat dass dem Tier gerecht wird, das ergonomisch und auch funktionell ist.
00:40:01: Und dann auch noch gut aussehen soll um den Kunden auch noch was bringt also eine hoch komplexe Aufgabe die unheimlich spannend ist zu lösen.
00:40:09: Aber ich habe auch den Eindruck, dass Ihnen die Aufgabe sehr viel Spaß macht auch wenn es anstrengend mitunter sein kann.
00:40:14: Was ich mich dann frage wie viele oder Wie kann man eigentlich dann Gruppen bilden, was jetzt gerade Körpergröße der verschiedenen Rassen betrifft?
00:40:23: Wie individuell muss das Ganze sein.
00:40:26: Also wenn ich jetzt an den Futterbereich denke da habe ich natürlich auch Futtermarken die dann wirklich sehr stark individualisieren und schon aufs einzelne Tier zumindest auf die einzelne Rasse eingehen.
00:40:36: also wirklich diese Breederkonzepte oder Breed Konzepte wie individuell können sie sein und wie generell müssen sie sein?
00:40:47: Ich glaube, Sie haben es perfekt ausgedrückt.
00:40:49: Wie individuell muss ich sein und wie generell kann ich sein?
00:40:53: Das ist eine unternehmerische Entscheidung die einem natürlich auch ein bisschen das Kauf halten der Markt einen Rahmen bietet oder die Logistik einrahmen bietet weil wir haben ja die ganze Distribution wir haben den POS.
00:41:09: also ich kann jetzt nicht auch wenn's noch so schön wäre zehn verschiedene Geschirre hinhängen dass irgendwo einfach vom Platz her und von den Absatzvolumen dann hier nicht mehr funktioniert.
00:41:21: Und da liegt der Schlüssel des Erfolges, natürlich das zu machen was eben generell grundsätzlich funktioniert und für die einzelne individuelle Rasse die richtige Lösung ist oder um da den Schnittpunkt zu finden.
00:41:35: Das ist das was jede Marke für sich selber entscheiden muss wie sie das tut.
00:41:39: Und wenn wir jetzt in Richtung der Designs schauen, das gibt ja auch immer wieder spezielle Editionen von Curly.
00:41:46: Was auch Farben was Muster betrifft wäre es für sie auch denkbar oder ist es vielleicht auch schon Praxis dass die Community selbst ein Stück weit mit einbezogen ist also dass man dann eben auch sagt sei es jetzt dass man mit bestimmten Influencern zusammenarbeitet oder eben aus der Community heraus eben auch über bestimmte Designs abstimmen lässt um nachher dann vielleicht eine Sondereditionen dann für die Fans, die ja die Market-Zweifels ohne auch hat zu fertigen?
00:42:15: Auf jeden Fall.
00:42:16: Auf jeden fall das ist gelebte Kultur bei uns oder?
00:42:19: Das heißt wir integrieren gerade unsere Ambassador, dass sich die Leute bei uns bewerben und dann aufgenommen werden diese Programme.
00:42:28: das eine sehr wichtige Community für uns weil wir da ein direktes Feedback haben.
00:42:33: Wir stehen ja nicht selber mit einem Shop am Markt täglich den Bedarf.
00:42:40: Das ist ein ganz wichtiger Teil, die Ambassador dann natürlich auch Key Accounts, die Disziputoren, die natürlich die Rückmeldung haben.
00:42:47: und je näher das es am Kunden ist desto wertvoller für uns natürlich hier zu hören okay was kommt an?
00:42:54: Und dann haben wir natürlich gerade für die Limited Edition, die sie angesprochen haben, haben wir ja auch einen Voting wo eben Der Markt, die Ambassadoren, die Disputeren, die Key-Accounts dann eben auch ihre Meinung abgeben auf die Richtung, die wir angeben.
00:43:11: Wir geben die Richtung vor aber dann in der Spezifikation sagt der Markt noch mal was er sieht und wo das ist.
00:43:19: Und das hat sich extrem gut bewährt.
00:43:21: Gerade die Limited Edition sind ja meistens schon abverkauft, bevor sie überhaupt schon das Lager erreichen.
00:43:28: Ja, sehr spannend.
00:43:29: Es gibt natürlich auch einige leidige Themen.
00:43:31: das Thema Patentrechtsverletzung haben wir eben.
00:43:34: oder Patent Verletzungen haben wir schon angesprochen.
00:43:37: wie gehen sie Dann eben auch vor, ihre Marke weiterzuentwickeln und ein Stück weit dagegen zu schützen.
00:43:43: Weil natürlich je erfolgreicher ein Unternehmen ist es so mehr Wettbewerber treten dann auf den Planen die denken das ist eine schöne Idee das könnten wir mal ins eigene Sortiment integrieren Und dann eben auch natürlich Hersteller ausfindig machen die dann für sie vielleicht Produkte die zumindest optisch vergleichbar sind eben auch fertigen.
00:44:01: Also wie können Sie denn auch Ihre Innovationen schützen?
00:44:06: über vielleicht auch die Patentanmeldung hinaus.
00:44:12: Also ich habe der wichtigste Schutz als solches, den man haben kann von einer Innovation ist dass die Innovation funktioniert und vom Markt angenommen wird.
00:44:24: weil wenn das Konstant passiert Wenn der Kunde weiß Ich kaufe ein Körlegeschirr Das hat A eine Qualität B das passt Und See sind die Lösungen wirklich gut.
00:44:38: Wir sehen eine hohe Loyalität der Marke gegenüber von den Kunden, dass er dann nicht hingeht und sagt ja das sieht ja eigentlich ähnlich aus.
00:44:46: ich greife jetzt zu denen.
00:44:49: Sehr oft sind auch Kopien mit einem Preis belegt, die versuchen diesen Markt für sich zu gewinnen Nicht nur in dem, dass sie ein Plagiat darstellen, sondern auch einen tieferen Preis bringen.
00:45:08: Und da hängt dann oft natürlich die Qualität dran.
00:45:12: D.h.,
00:45:13: die Kopie hat aufgrund des tieferen Preises nicht die Möglichkeit, die Qualität herzubringen oder so.
00:45:21: Klar, sie hat natürlich die Entwicklungskosten nicht und wenn man sieht was das zwei, zweieinhalb Jahre dauert es doch bis eine Innovation dann eine Marktreife hat oder?
00:45:30: Diese Investitionen die man da macht, die möchte wir natürlich wieder zurückbekommen.
00:45:35: Darum gibt es ja Patente, die einen schützen und diese Innovationskapital dann eigentlich auch schützen sollten.
00:45:42: und ich glaube die Qualität ist das ein, das andere ist die Loyalität zu Marke und dann einfach der Speed Die Geschwindigkeit, es ist natürlich immer wieder die Geschichte.
00:45:55: ich kann nicht stehen bleiben oder ich muss etwas weiterentwickeln.
00:45:59: Ich muss auch ein Patent weiterentwicklen oder das auch einen Patent kann mich ja weiter entwickeln im Sinne von.
00:46:05: Es gibt eine Verbesserung, die ich dann natürlich auch in das Patent einfließen lasse und da sind fortwährend der Prozess eigentlich.
00:46:14: Und wenn Sie heute auf den aktuellen Stand im Zubehörbereich das eigene Sortiment blicken und sich schon mal so ein bisschen überlegen, in welche Richtung soll es denn die nächsten Jahre gehen.
00:46:26: Gibt es da noch Leerstellen?
00:46:28: Gibt's da noch White Spaces, die zu befüllen sind aus Ihrer Sicht?
00:46:35: Ja, das gibt es auf jeden Fall.
00:46:38: Man stellt sich sicher, dass wir jetzt hier nicht über die einzelnen Teile sprechen was es da für White Spaces gibt.
00:46:43: Wir haben gehört zweieinhalb Jahre und ich muss sich Ende des Interviews dann gleich die Emotionen noch bringen könnten.
00:46:50: Das geht nicht.
00:46:51: Aber es gibt ganz klar White Spaces, die wir sehen.
00:46:55: Wir hatten auch eine Innovationslinie für die nächsten zehn Jahre definiert bei uns Die wir natürlich anbasten aufgrund der Trends In der Gesellschaft, das gibt ja auch nicht von uns sondern grundsätzlich erforschte Megatrend wo wir wissen wo die Gesellschaft auch hingehen wird in den nächsten Jahren und darauf richten wir unsere Innovation natürlich aus.
00:47:18: Solange diese White Spaces wie sie genannten haben da sind ist der Antrieb bei mir natürlich auch da dies auszufüllen.
00:47:26: Sehr schön!
00:47:27: Und ich denke mal Sie haben es eben schonmal gesagt Anpassungen sind natürlich jederzeit notwendig, denn klar es kommt auch eine Phase der Kaufzurückhaltung in manchen Märkten.
00:47:36: Dann geht's wieder aufwärts mit der Konjunktur und vielleicht auch ein bisschen runter mit der Inflation.
00:47:41: Die Situation sieht schon wieder anders aus.
00:47:43: Mir ist klar, dass Sie uns jetzt nicht alles verraten werden, was Sie in den nächsten zehn Jahren dann vorhaben.
00:47:49: Aber vielleicht haben sie da noch mal für die kommenden Monate eine Einschätzung für uns – wo liegt da Ihr persönlicher Fokus?
00:47:56: Also was wird dann besonders wichtig sein für Sie und auch für das Unternehmen CURDI?
00:48:04: Das Wichtigste ist für die nächsten Monate wir haben es angesprochen!
00:48:08: Wir haben mit Thule natürlich die Möglichkeiten hier aufzutun Und unsere Zielsetzung ist ganz klar, wir wollen unseren Partnern und unseren Kunden natürlich den gleichen Service zu bieten.
00:48:20: Also für mich ist mal sicher der Erhalt des Markenwärts plus der Halt der Disportionskette und alles das Wichtigste, dass sich hier jeder wohlfühlt in der neuen Situation, dass wir auch jeden beweisen, ja das ist so gesagt haben es geht so weiter wie bis an hin oder?
00:48:42: Dazu die Synergien, wie wir ja auch schon angesprochen haben diese zu integrieren.
00:48:48: Das ist eine große Aufgabe als solches, die man gezielt überlegt und strategisch gut machen muss.
00:48:55: also das heißt unser Plan was wir natürlich in der Ausrichtung hatten als Unternehmen steht jetzt unter einer anderen Färbung.
00:49:04: Aber diese Färbung sollte sich nicht auf das Produkt oder auf die Distribution oder den Kunden auswirken, sondern er soll wie auch von Matthias ausgesprochen einzuneißen sein gibt drei Plus als solches.
00:49:19: Und das ist meine Aufgabe in den nächsten zwölf Monaten hier fokussiert das verantwortungsvoll und nachhaltig zu gestalten damit Curly in der Gruppe natürlich daraus weiter vorantreiben kann, was sie gut macht.
00:49:36: Die besten Geschäre zu produzieren die wir aus unserer Optik
00:49:39: sehen.
00:49:39: Sehr gut das war ein wundervolles Schlusswort.
00:49:41: also zuerst mal geht es um Kontinuität und Vertrauen.
00:49:45: Und im nächsten Schritt geht es dann auch um die Mehrwerte, die Synergien eben entsprechend bieten können.
00:49:51: Herr Primus ich danke Ihnen herzlich für Ihre Zeit und wünsche Ihnen natürlich weiterhin viel Erfolg auf diesem Weg!
00:49:57: Ich bin mal gespannt wo Curly in zehn Jahren unterwegs ist und welche Innovationen da eingetreten sind und sicherlich können wir uns zwischendurch noch einmal zum aktuellen Status austauschen wenn's wieder Neues aus Ihrem Hause gibt.
00:50:12: Vielen Dank.
00:50:13: Und euch natürlich ebenfalls vielen dank fürs reinschalten, fürs zuhören und wir hören uns bei der nächsten BtoB Folge wieder.
00:50:19: bis dahin machts gut tschüss.
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